Der grüne Wahn (14.11.2017)

Der grüne Wahn in Deutschland nimmt zurzeit leider wieder einmal überhand. Besonders gut beobachten lässt sich dies bei den Sondierungsgesprächen für die Jamaica-Koalition, immer wieder angefacht von den GRÜNEN: der Ausstieg aus der Kohleenergie, die böse-böse CO2-Bilanz Deutschlands, deren Reduzierungsziel nicht eingehalten werden wird.

Einmal ganz nüchtern betrachtet, was würde es denn nun global bringen, wenn Deutschland seinen CO2-Ausstoß hypothetisch auf Null drücken würde? Die Auswirkungen wären verschwindend gering! Der Anteil Deutschlands am globalen CO2-Ausstoß beträgt gerade ca. 3 %, Tendenz fallend. Betrachtet man die Zahlen im verlinkten Beitrag, dann haben alleine China und Indien die deutschen „Einsparungen“ in kürzester Zeit wieder reingeholt – was bringt also Klimaschutz als deutscher Alleingang, wenn kein anderes Land auf der Welt mitzieht?

Das ist dann wieder die typische deutsche Denkweise: Das Weltklima wird weiterhin geschädigt, aber Deutschland ist wenigstens nicht Schuld an den Auswirkungen! Moralisch sauber ist man hierzulande dann, quasi.

Den selben Grundgedanken kann man übrigens beim Atomausstieg entdecken. Deutschland steigt aus, andere Länder setzen verstärkt auf Atomenergie – aber Deutschland ist moralisch „sauber“, selbst, wenn es Atomstrom aus Frankreich kauft oder dort ein AKW explodieren sollte…

Wieder mal ein deutscher Sonderweg. Ich sage nicht, dass es falsch ist, Klimaziele zu setzen, aber bitte realistisch und in Kooperation mit anderen Staaten – sonst schwächt sich Deutschland elementar, wenn z. B. stark klimaschädliche oder energieintensive Betriebe einfach in Länder auswandern, in denen weniger strenge oder ehrgeizige grüne Ziele verfolgt werden – irgendwas muss in Deutschland auch noch erwirtschaftet werden, und das kann nicht alles dem „grünen Gott“ geopfert werden – ich will in diesem Land auch noch in 20 Jahren noch gut leben können, und nicht in der perfekt geschützten Umwelt in einem dafür verarmten Deutschland leben.

…von daher hatte ich mir die GRÜNEN als Allerletztes als Regierungsbestandteil gewünscht…

Hinweis an eben jene: Ein Ausstieg aus Atom- UND Kohleenergie ist dummerweise versorgungstechnisch derzeit nicht machbar. Außer, ihr wollt die Kerzenindustrie in Deutschland fördern…

 

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Bundestagswahl – Nachlese (13.10.2017)

Eine kleine Nachlese mit etwas zeitlichem Abstand zur Wahl kann nicht schaden, denke ich mir…

Es ist also geschehen, die AfD zog deutlich in den Bundestag ein! Das war natürlich keine Überraschung, dennoch schienen die „Altparteien“ von der Situation überfordert zu sein. Das zeigte sich schon am Wahlabend, als Leute wie Oppermann (SPD) die AfD vor laufenden Kameras als „nationalsozialistisch“ bezeichneten – ich finde, egal, was für rechte Gestalten sich in der AfD herumtreiben, von den Nazis des Deutschen Reiches der 1930er und 1940er Jahre sind diese meilenweit entfernt – jedenfalls habe ich bislang noch keine SA-Streifen auf der Straße oder Armbinden mit verwechselbaren Symbolen auf dem Arm gesehen…

Nun, inhaltlich wird es wohl für die zukünftige Regierung nach wie vor schwierig, den Kernauftrieb der AfD, und das ist und bleibt die Flüchtlings- bzw. Einwanderungssituation, mit Inhalt zu füllen, der die Meinung der Bevölkerung diesbezüglich widerspiegelt. Bundeskanzlerin Merkel (sie wird es wohl bleiben, aus heutiger Sicht) ist ja nach wie vor der Ansicht, alles richtig gemacht zu haben (auch mit ihrer Politik im Allgemeinen) und sieht eigentlich keinen Veränderungsbedarf.

Dieser dumme Wähler, der die allwissende Weisheit der Kanzlerin einfach nicht verstehen will… und dann die CDU/CSU auch noch mit riesigen Stimmverlusten abstraft, ebenso, wie die SPD! Damit ist zum Glück wenigstens die GroKo Geschichte. Allerdings kommen nun die GRÜNEN wieder mit ins Boot, das wird, in Verbindung mit der FDP, eine spannende Runde… wobei wir ja alle wissen, dass die beiden genannten sich aus Gründen des Machtstrebens natürlich auch in eigentlich unvereinbaren Punkten einigen werden, ähnlich wie es jetzt auch die CDU und die CSU in Sachen „Obergrenze“ beim Asyl machen… allerdings mit plumpen und durchschaubaren Manövern.

Nach wie vor fehlt mir nach heutigem Stand die Reflexion der „Altparteien“ darüber, warum die Wähler so gewählt haben, wie sie es getan haben. Dass da jetzt so offenkundige Ratlosigkeit herrscht, zeigt mir, wie weit der Berliner Politikbetrieb sich offenbar schon von der Basis entfernt hat – „Raumschiff Berlin“ also.

Nebenbei möchte ich noch ein Extra-Lob für ZEIT-Online verteilen! Wer so dermaßen unobjektiv mit täglich bis zu 5 Anti-AfD-Artikeln versucht, das Wählerverhalten zu manipulieren, sollte sich nicht wundern, dafür in die Kritik zu geraten. Ich habe wirklich noch vor keiner Bundestagswahl eine solche Hetzkampagne eines sogenannten „Leitmediums“ in den Deutschland mit des Öfteren fast hysterischer Attitüde gegenüber einer Partei in Deutschland erlebt – wurden die GRÜNEN zu der Zeit ihrer Gründung ebenso seitens der Medien bekämpft? Auch hier fand eine inhaltliche Auseinandersetzung so gut wie gar nicht statt, wie auch, war die ZEIT doch einer der größten Fans der Merkel-Flüchtlingspolitik 2015.

Ähnlich tendenziös waren und sind übrigens auch die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und auch Rundfunksender. Das war schon ziemlich aufschlussreich, was man dort am Wahlabend und die Tage danach zu hören und zu lesen bekam.

Zeitweise wurde einem der Eindruck vermittelt, mit dem Einzug der AfD in den Bundestag wäre jetzt quasi der Untergang der deutschen Demokratie gekommen. Die AfD halte ich immer noch für einen ziemlich verschwurbelten Haufen, und das Verhalten von Petry finde ich verwerflich (erst in den Bundestag wählen lassen per Direktmandat (!), und dann aus der Partei austreten, aber weiter im Bundestag als Fraktionslose zu bleiben). Trotzdem wurde die AfD demokratisch ins Parlament gewählt. Interessanter als in der sedierten Merkel-GroKo-Zeit dürfte es dort zukünftig auf jeden Fall zugehen.

Sich wie beleidigte Kinder gegenüber der AfD zu verhalten, steht den anderen Parteien jedenfalls nicht gut zu Gesicht („Wir wollen im Bundestag nicht neben der AfD sitzen!“ *Heul, Flenn*). Mit Änderungen in der Bundespolitik, die der Wähler durch diese Wahl den Regierungsparteien eindrücklich als Forderung präsentiert hat, wird man der AfD beikommen, mit Ignorieren oder Ausgrenzen, aber ansonsten „Weiter-so!“ wohl eher nicht… offene Baustellen (Rente, Energiewende, Abschaffung des „Solis“, Infrastruktur, usw.) gäbe es genug…

Interessiert keinen: Kosten für Flüchtlinge (20.09.2017)

Ich bin vor einigen Tagen über einen sehr interessanten Artikel in der „Neuen Zürcher Zeitung“-Online gestolpert, den ich hier gerne einmal publik machen möchte:

Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema

Hier wird explizit auf die hohen jährlichen Kosten hingewiesen, die allein durch den Massenansturm aus Syrien (ca. 1 Million Menschen) entstanden ist und weiterhin entstehen. Insgesamt wird von Kosten von ca. 30-50 Milliarden Euro im Jahr kalkuliert. Zum Vergleich, wenn man die dort genannten Zahlen betrachtet, das Bildungsministerium muss mit ca. 18 Milliarden im Jahr auskommen, das Familienministerium mit ca. 10 und das Verkehrsministerium mit ca. 28 Milliarden.

Hier kann man die Konsequenzen der ungezügelten Zuwanderung nach Deutschland einmal in aller Deutlichkeit bewundern.

Was nun den Autor des Artikels und mich ebenfalls sehr verwundert, ist, dass weder die Parteien im Wahlkampf noch die deutsche Bevölkerung im Allgemeinen sich sonderlich für diesen (Kosten-)Punkt zu interessieren scheinen…!? „Jetzt sind sie eben hier“, sagte Merkel, und wir alle müssen jetzt dafür bluten… Entschuldigung, dafür möchte und will ich nicht arbeiten und meine Steuern dafür zahlen!

Zusätzliche Frage: Woher stammen diese Milliarden eigentlich? Was wäre mit dem Geld passiert, wenn es nicht für den aktuellen Zweck verwendet werden würde? Hätte dann z. B. das Verkehrsministerium auf einmal die bislang zu wenig vorhandenen ca. 7 Milliarden Euro/Jahr für ausreichende Reparaturarbeiten an den Autobahnen erhalten? Oder hat der Finanzminister heimlich einen Topf voll Gold im Garten gefunden?

Schließlich stellt sich dann die Frage, ob die „Syrer“ denn eines Tages, wenn der Krieg in Syrien vorbei ist, auch tatsächlich, wie damals die Jugoslawen, Deutschland wieder werden verlassen müssen, oder als auf ewig „Geduldete“ dann hier bis ans jeweilige Lebensende überwiegend weiter alimentiert werden müssen.

Ich verstehe die Deutschen einfach nicht mehr… ich mache die Bundeskanzlerin mit ihrem Alleingang 2015 aber direkt hierfür verantwortlich. Man sollte sie besser heute als morgen abwählen – schade, dass das wohl nicht passieren wird.

Das Thema „Flüchtlingskosten“ ist wahrscheinlich auch deswegen kein großer Wahlkampfaufhänger, weil zum einen dann allen klar wird, worauf man sich finanziell betrachtet eingelassen hat, und zum anderen ist man dann natürlich gleich wieder unter „Nazi“-Verdacht, wenn man etwas gegen die sogenannten Flüchtlinge sagt… armes Deutschland. Aber zum Glück geht es Deutschland ja so gut, und wir alle (vor allem die Zugewanderten) leben hier „gut und gerne“ (leider auf Kosten der Allgemeinheit).

Übrigens: Ich sage immer deswegen „sogenannte Flüchtlinge“, da diese bekanntlich, bevor sie nach Deutschland gelangt waren, etliche sichere potenzielle Zufluchtsstaaten durchquert hatten – aber wer will schon nach Bulgarien, wenn er Deutschland haben kann…

Ist Merkel alternativlos? (11.09.2017)

Bald ist es mal wieder soweit. Vier Jahre sind ins Land gezogen, und Deutschland geht es super. Alles Merkels Verdienst, natürlich. Kein Zweifel möglich. Ein Land, in dem wir gut und gern leben. Das tue ich natürlich auch.

Das Problem: Man vergisst allzu leicht die Versäumnisse und Fehlentscheidungen, welche die Bundeskanzlerin in den letzten Jahren so alle fabriziert hat. Man möge sich erinnern, z. B. an…

1) die verpfuschte Energiewende:

Bis heute kann ich leider kein Konzept erkennen, woher die elektrische Energie in Deutschland nach dem Ende der Atomkraft im Jahr 2021 kommen soll und dazu noch bezahlbar sein soll. Vermurkste Planwirtschaft, die den deutschen Stromkunden jedes Jahr Milliarden an Subventionen für die sogenannten regenerativen Energien kostet. Dabei ist es mir zunächst einmal total egal, ob das gut fürs Klima ist – andere Großverschmutzer-Länder auf der Welt müssten dem deutschen Weg dann schon ähnlich extrem folgen, damit es einen Effekt hätte. Tut aber bislang keiner. Und um die Energiesicherheit zu erhalten, müssen Stromerzeuger alte Kohlekraftwerke länger laufen lassen. Folge: CO2-Bilanz ist im Arsch. Andere Folge: An wind- und sonnenreichen Tagen fällt der Strompreis an der Strombörse ins Negative… und Deutschland findet für den ganzen Strom keine Abnehmer.

 

Prinzipiell ist die CDU für mich seit 2011 unwählbar geworden, als Merkel den überhasteten Atomausstieg (nach erfolgter Verlängerung der Laufzeiten für AKWs 2010) im Angesicht der Fukushima-Katastrophe beschloss. Sieht so ein durchdachter Wechsel in der Energiepolitik aus…?

 

2) Euro-Gemurkse (Griechenland, Rettungspakete usw.)

…wurde von der Bundesregierung und Merkel alternativlos mitgetragen. „Scheitert der Euro, scheitert Europa.“ Auch dieses Jahr wurden wieder Milliardenhilfen für Griechenland durchgewunken – hat das in Deutschland überhaupt wer mitbekommen? Und dass mit Hilfe der EZB die Staatshaushalte der Euro-Zone auf Kosten der Sparer saniert werden, das geht gar nicht. Aber die „schwarze Null“ muss ja stehen!

 

3) Flüchtlingskrise / Migration

2015 ist unvergessen, zumindest bei mir. Ebenfalls unvergessen die ca. 20 Milliarden Euro Extrakosten, die nunmehr auf deutschen Schultern lassen. Soviel Barmherzigkeit sollte es uns das wert sein, nicht wahr? „Nun sind sie halt hier“, sagte die Bundeskanzlerin dazu. Moralisch gesehen war das Verhalten richtig, die Umsetzung eine Katastrophe, und ein Langzeitplan für diese oder ein neues Einwanderungsgesetz kann ich nicht erkennen, wann das kommen sollte.

 

4) Steuerlast und Sozialausgaben

„Mütterrente“, Rente mit 63, alles Dinge, welche die Lasten für meine Generation erhöhen und zukünftig noch weiter erhöhen werden. Und das bei einer ständig anwachsenden Zahl von Senioren, der immer weniger Beitragszahler gegenüber stehen… mir ist nicht klar, wer in 20 Jahren die Renten zahlen soll oder in 35 Jahren meine eigene Rente…?

Über das Thema „Steuerentlastung der Bürger“ kann ich inzwischen nur noch müde lächeln… seit ich 1998 das erste Mal wählen gehen durfte, kannten die Steuern in Deutschland nur eine Richtung: nach oben. Dass Merkel nach der Wahl den „Soli“ abschaffen wird, halte ich für SEHR unwahrscheinlich. Oder mal Steuern fürs Hausbauen reduzieren hilft. Oder Strom weniger besteuert. Oder, oder, oder. Dabei ist der deutsche Staat doch soooo reich!

In der Planung würde man vom „zielgerichteten Mitteleinsatz“ sprechen – doch der fehlt mir zurzeit. Geld ist offenbar vorhanden, fließt aber nicht dorthin (oder nicht genug), wo sich die ausgegebenen Euros wieder rentieren würden: Verkehrsinfrastruktur, Bildungsinfrastruktur, Entlastung bankrotter Kommunen. Pläne hierzu? Höre ich im Wahlkampf zumindest nicht allzu viel zu…

 

5) NSA-Skandal

Erinnert sich da noch jemand daran? „Abhören unter Freunden geht gar nicht!“ – Das interessierte Merkel aber erst, nachdem ihr eigenes Handy abgehört wurde, davor war das offenbar okay, dass die USA in Deutschland fleißig spionierten (und das auch weiterhin tun, es gibt kein „No-Spy“-Abkommen).

 

6) Maut

„Mit mir wird es keine Maut geben!“

 

Fazit:

Es sind Dinge dabei, die sind wirklich gravierend, und ich habe einige Dinge genannt, die zwar im Verantwortungsbereich der Bundespolitik, aber nicht unbedingt direkt in Merkels Entscheidungshoheit liegen (z. B. die Selbstbedienungsmentalität beim Öffentlichen Rundfunk, der, dicht mit der Politik vernetzt, zurzeit bereits über die nächste Erhöhung der Zwangsabgabe „Rundfunkbeitrag“ diskutiert).

Zudem empfinde ich es persönliche Beleidigung meiner Intelligenz, wenn Merkel wieder als Wahlkampfstrategie die asymmetrische Demobilisierung betreibt – sie ist ja alternativlos! Ich gehe trotzdem wählen, aber ich wähle definitiv nicht Merkel… Alternativen gibt es immer.

Was macht die leere CDU-Hülle bloß, wenn Merkel einmal abdankt…?

Naja, wahrscheinlich bekommen wir weitere 4 Jahre Kuschel-Republik mit GroKo-Sauce… fast 40 % CDU/CSU-Wähler können nicht irren… 😉

P.S: Hier übrigens auch mal ganz gut von „FAZ-Online“ zusammengefasst.

Darf ein Deutscher Patriot sein…? (04.09.2017)

In der letzten Zeit – eigentlich schon in den letzten Jahrn –  stellte ich mir vermehrt die Frage, inwiefern in Deutschland Patriotismus „erlaubt“ ist. Eigentlich bedeutet dies im Wesentlichen doch nur, dass man stolz auf sein Land und dessen Errungenschaften und Werte ist. Insgesamt also auf die besonders positiv zu bewertenden Eigenschaften des Heimatlandes.

In Deutschland habe ich dabei allerdings oft Gefühl, dass jeder, der seinen Nationalstolz hier offen zeigt, sehr leicht rechtsradikalen Gedankengutes bezichtigt wird. Man stelle sich vor, ich würde z. B. als Deutscher permanent eine deutsche Flagge bei mir im Vorgarten hissen, oder wenn an den Schulen jeden Morgen ein Fahnenappell mit dem Singen der Nationalhymne, wie z. B. in den USA, durchgeführt werden würde…

Die Deutschen „trauen“ sich solche Dinge nicht mehr. Mein Vater sagte mir einmal, dass seiner Generation der Nationalstolz nach dem 2. Weltkrieg „aberzogen“ wurde. Das ist verständlich, aber nun, über 70 Jahre nach Kriegsende, sollte es den Deutschen allmählich wieder zugestanden werden, auf ihr Land stolz zu sein und dies auch zeigen zu dürfen. Wer seine Identifikation mit seinem Heimatland nicht zeigen darf, der ist im Zweifel auch nicht in der Lage, dessen Werte und soziale Errungenschaften zu verteidigen.

Fehlender Patriotismus bzw. Nationalstolz schwächt meiner Ansicht nach zusätzlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der gerade in den aktuellen Zeiten angesichts einer durch die Zuwanderung ständig heterogener werdenden Gesellschaft dringend notwendig wäre. Dies beinhaltet auch, die hier gewachsenen Werte und Normen gegenüber den Zuwandernden zu vertreten und nötigenfalls auch zu verteidigen.

Bin ich jetzt gleich ein Nazi (minimal ein „Neuer Rechter“), weil ich so denke…? Ich fürchte, in den Augen Vieler wird das bereits der Fall sein. Ich stehe allerdings dazu. Ich sage auch Sätze wie, dies ist mein Heimatland, und wer hierher kommt, hat sich den hier herrschenden Regeln unterzuordnen und nicht das eigene Werte- und Normengerüst abgeschottet von der deutschen Gesellschaft weiterzuführen. Ja, Migranten und Flüchtlinge sind gemeint. Aber das Thema „Integration“ ist nicht das Hauptthema dieses Kommentars…

Abschließend sei gesagt, dass schwierige Zeiten auf Deutschland warten. Ein schwindendes Zusammenhaltsgefühl innerhalb der deutschen Bevölkerung wäre hierbei ein großes Risiko, ob die nächsten Jahre und Jahrzehnte gut überstanden werden können…

Migranten sind keine „Flüchtlinge“! (25.07.2017)

Gerade wurde wieder einmal in den „heute“-Nachrichten über die „Flüchtlinge“ im Mittelmeerraum, die via Libyen versuchen, Italien zu erreichen, berichtet. Wieder die üblichen, auf Mitleid abzielenden Bilder der Afrikaner in ihren Schlauchbooten oder sonstigen Seelenverkäufern. Wieder die üblichen Vertreter der NGOs, die alle Vorwürfe abstreiten, z. B. die Transpondersignale ihrer Schiffe abzuschalten. Klar. Die sind natürlich total ehrlich.

Bei diesen Menschen handelt es sich, man verzeihe es mir, diese harte Wahrheit auszusprechen, um Wirtschaftsflüchtlinge, die vor wirtschaftlicher Not aus ihren Heimatländern ausgewandert sind. Hierzu zitiere ich gerne eine Statistik von ZEIT-Online:

Herkunftsländer der Migranten von Januar bis Juni 2017:

Nigeria: 14.120

Guinea: 9.193

Elfenbeinküste: 8.635

Bangladesch: 8.241

Gambia: 5.689

Senegal: 4.834

Mali: 4.825

Marokko: 4.712

Eritrea: 4.536

Ich denke, diese Zahlen sprechen für sich. Für mich ist es absolut klar, dass diese Migranten zum größten Teil aus Armutsgründen ihre Heimatländer verlassen haben. Ebenso klar ist es für mich, dass die meisten von diesen über kurz oder lang in Deutschland aufschlagen werden.

Ebenso klar ist es, dass die EU vollkommen unfähig ist, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, d. h., die Boote aufbringen und wieder zurück nach Libyen schleppen und die Boote dort zu zerstören. Nebenbei: Wer Geld hat, die Schlepper zu bezahlen, die nicht gerade wenig dafür nehmen, der hat in seiner Heimat sicherlich nicht zu den Ärmsten gehört.

Für alle, die am zwanghaften Helferkomplex in Deutschland leiden: Ihr dürft gerne Wirtschaftsmigranten bei euch aufnehmen, sie auf eure Kosten verpflegen, ausbilden und beschäftigen – was ihr wollt! Aber Deutschland hat in den letzten Jahren MEHR als genug getan, und ich als Bürger dieses Landes fand den Zustrom seit 2015 bei weitem zu hoch – 20 Milliarden Mehrkosten für den Staat jedes Jahr hierdurch! Aber für Bildung und Infrastruktur ist angeblich nie ausreichend Geld da…

Abschiebungen bewegen sich auch in SEHR überschaubarem Rahmen und betreffen keine der oben genannten Gruppen (s. hier in einer sogenannten „Kleinen Anfrage“ im Bundestag durch die Linkspartei vom 09.02.2017: PDF hier):

Auf dem Luftweg 2016 (Top 5):

Albanien: 6.045

Kosovo: 4.988

Serbien: 3.769

Mazedonien: 1.958

Italien: 1.120

Gesamt: 23.886

 

Auf dem Landweg (Top 5):

Polen: 996

Belgien: 111

Österreich: 91

Niederlande: 87

Tschechische Republik: 37

Gesamt: 1.376

 

Nach wie vor bleibt die Feststellung, dass Deutschland (oder auch die EU) nicht alle Armen und Bedürftigen der ganzen Welt aufnehmen kann. Dieser unbequemen Wahrheit werden sich die europäische und die deutsche Politik eher früher als später stellen müssen.

Ich für meinen Teil sage: es reicht! Zuwanderung hat eine Obergrenze, egal, ob Merkel dazu etwas anderes sagt! Asylrecht ist KEIN Einwanderungsrecht!

Und da können diverse Medien, wie das ZDF weiter oben, ruhig weiter gebetsmühlenartig von „Flüchtlingen“ auf dem Mittelmeer schwafeln…

Dringende Probleme…(28.06.2017)

Wieder werden zurzeit hochspannende und hochwichtige Debatten in der deutschen Bundespolitik geführt. Wirklich wichtige. ENORM wichtige! Aktuell ist es die Erlaubnis für die Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland.

Gut, dass es gemacht wird. Dumm, dass es in der Öffentlichkeit so dermaßen aufgebauscht wird. Pech für Schulz von der SPD, dass seine Offensive in dieser Sache sogleich von der Profi-Opportunistin Merkel gekontert wurde. Jetzt wird dieses Gesetz also in Rekordgeschwindigkeit kommen. Wenn doch alles Wichtige in Deutschland so rasch angepackt werden würde…

Schlecht auch für die Konservativen, die das Vorhaben bis dato abgelehnt haben. Aber wenn Merkel befiehlt, folgt die CDU brav… das Konservative ist unter ihr aus der CDU weitestgehend verschwunden, ebenso wie Inhalte…

In Sachen Bundeskanzlerin Merkel verstehe ich die Deutschen einfach nicht. Aktuelle Umfragen sehen die CDU/CSU wieder bei 40 % (s. hier). Ich verstehe die Deutschen einfach nicht. Politik möglichst ohne Inhalte, Verwaltung des Status quo, Aufbruchsstimmung im Land gleich Null – das ist offenbar, was sich die Deutschen wünschen. Nur möglichst keine Veränderungen – böse!

Das ist auch der Grund, warum Deutschland in vielen wichtigen Zukunftstechnologien entweder erst gar keine Rolle gespielt hat oder weiterhin an Anschluss verliert. Warum wird hier kein einziger Smart-TV gebaut? Wieso kein Smartphone? Wieso keine modernen Auto-Antriebe, die nicht mit Benzin funktionieren? Wieso gibt es kein deutsches Silicon Valley? Was machen die USA, Südkorea oder China hier besser? Wieso bekommt die Bundespolitik nicht hin, flächendeckend schnelles Internet verlegen zu lassen?

Wieso interessiert es in Deutschland scheinbar niemanden mehr, was mit der Energiewende los ist (verpfuscht, kostet zig Milliarden pro Jahr, siehe zuletzt die Extra-Kosten für den Atomausstieg)? Was ist mit der Flüchtlingskrise (nach wie vor nicht abschließend gelöst und kostet Milliarden im Jahr)? Was ist mit der Euro- bzw. Griechenland-Krise (nicht abschließend gelöst und kostet…blabla)? Was ist mit der Zukunft der Rente? Oder einem echten Einwanderungsgesetz, dass das Asylrecht endlich vom Thema „Immigration“ abtrennt (Ich könnte mal auf den aktuellen Migrationsbericht verweisen, nach diesem wurden 2015 über 91.000 Asylanträge abgelehnt, wie viele davon wohl tatsächlich abgeschoben werden? Asylrecht = dauerhaftes Einwanderungsrecht, das muss aufhören!)? Die Liste ließe sich fortsetzen…

Und dafür will die sedierte Merkel-Republik ihr bei der nächsten Wahl auch noch 40 % schenken (nach heutigem Stand)? Ich fasse es einfach nicht… Deutschland geht es halt so super-gut… und der deutsche Wähler ist offenbar noch vergesslicher, als ich dachte. Natürlich denken sicher auch viele, es gäbe keine Alternativen… ja, ich weiß, AfD = das Böse, aber sie hat, soviel müssen viele zugeben, durch ihre bloße Existenz Dinge in der Politik angestoßen. Aber jetzt bräuchte man halt langsam mal eine echte Alternative zum CDU/CSU/SPD-Einheitsbrei… Demokratie in Deutschland, ein Grauen, wenn niemand mehr echte Inhalte, die sich untereinander abgrenzen lassen zwischen den Parteien, hinbekommt…

Dann freut euch mal, Deutsche, auf vier weitere Jahre Nicht-Politik in der GroKo, ohne Debatte, ohne Diskurs, ohne Innovation, ohne Aufbruchsstimmung, Hauptsache, alles bleibt, wie es ist – Problem: Die Welt wird sich auch ohne Deutschland weiterdrehen…

P.S.: Zitat Merkel: „Mit mir wird es keine PKW-Maut geben!“ 😉